Bild: Rathausplatz in Annweiler
Wappen des Stadtteils Annweiler-Gräfenhausen
Bild: Wappen des Stadtteils Annweiler-Gräfenhausen

Heraldische Beschreibung und Begründung


Hinweis für die Wappenbetrachtung:

Wappenbeschreibungen gehen vom Träger des Wappens, nicht vom Betrachter aus; die Bezeichnungen rechts und links kehren sich dadurch um.


Beschreibung:

Von Schwarz und Rot durch eine eingebogene silberne Spitze gespalten, darin drei grüne Edelkastanienblätter, schrägrechts, aufrecht und schräglinks gestellt, oben rechts ein linksgewendeter, rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe, links ein goldener Bienenkorb.


Genehmigung:

15.12.1951, Ministerium des Innern, Mainz.



Begründung:

Gräfenhausen wird bereits 817 als Grazolfshusen in einer Schenkung an das Kloster Lorsch genannt. Die kaiser Friedrich I. und Heinrich VI. übergaben Gräfenhausen mit einigen anderen Orten samt der dazugehörigen Gerichtsbarkeit dem Kloster Eußerthal, von dem die Ritter von Metz, Herren von Scharfeneck, sie zu Lehen trugen. Grundherrschaft und Ortsherrschaft gingen vom Kloster Eußerthal als gleichnamige Pflege an Kurpfalz über. Hieran erinnert der kurpfälzische Löwe. Der Bienenkorb ist das symbolische Attribut des heiligen Bernhard von Clairvaux, des Patrons des Klosters Eußerthal, mit dem die Ortsgeschichte unlösbar verbunden ist. Die Kastanienblätter sprechen für den reichen Waldbesitz Gräfenhausens, in dem die Edelkastanien vorherrschend sind. Die Dreizahl sol zugleich an die verschwundenen Dörfer Mettenbach und Rodenbach erinnern, von denen nur noch zur Gemeinde Gräfenhausen gehörende Einzelhöfe übernommen sind.


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