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Burg Trifels

Die Landschaft um die Stadt Annweiler ist geprägt durch die „Burgendreifaltigkeit“ Trifels, Anebos, Münz (Scharfenberg).

Bild: Burg Trifels

Auf das engste sind Geschichte und Geschicke der Stadt vor allem mit dem Trifels verbunden. 1219 erwähnt die Stadtrechtsverleihungsurkunde ausdrücklich die Burg über der Stadt, in dem ältesten Siegel Annweilers sind Stadtkirche und Burg abgebildet. Im späten 11. Jh. erstmalig erwähnt, erlebte die Burg ihre Blüte unter den Staufern. Über fast zwei Jahrhunderte waren die Reichskleinodien ab 1125 zeitweise auf ihr verwahrt, 1193 sah sie den englischen König Richard Löwenherz als Gefangenen in ihren Mauern, ein Jahr später rüstete der Stauferkaiser Heinrich VI. auf den Schloßäckern zu seinem zweiten Italienzug. Trifels war die wichtigste Burg im Kernland der Staufer. Das geflügelte Wort „Wer den Trifels hat, hat das Reich“ verdeutlicht ihre Stellung im Hochmittelalter. Mit dem Ende der Stauferdynastie in der Mitte des 13. Jh. verblasste der Glanz der Reichsfeste, sie wurde verpfändet und fiel 1410 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Seit dem 17. Jh. war sie unbewohnt, diente als Steinbruch und verfiel.


Ihre heutige Gestalt erhielt die ehemalige Stauferburg durch einen Wiederaufbau der Jahre kurz vor dem Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit. Wenn der Besucher den Burgberg ersteigt, findet er Reste staufischer Bauteile im Verbund mit Rekonstruktionen aus dem letzten Jahrhundert. In der Burg werden ausgezeichnete Nachbildungen der Reichskleinodien (Krone, Szepter, Reichskreuz, Reichsapfel und Reichsschwert) ausgestellt. Die Akustik im „Kaisersaal“ begeistert die Zuhörer bei den Trifels-Serenaden.

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