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Neuscharfeneck
Bild: Burg Neuscharfeneck

Völlig zurecht gilt Neuscharfeneck bei Dernbach als eine der am stärksten befestigten Burgen im südwestdeutschen Raum. Ihre Schildmauer ist 60 Meter lang, 20 Meter hoch und 12 Meter stark, verfügt über Geschützkasematten und eine Verteidigungsplattform. Die Schildmauer entstand im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert und machte Neuscharfeneck zu einer Wehranlage geeignet für den Einsatz von Artillerie.


Die Burg ist aber älter: Zu Beginn des 13. Jh. von der Linie Scharfeneck-Metz gegründet, gelangte die 1416 an Kurpfalz. 1477 bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg gehörte sie der Familie von Löwenstein-Scharfeneck, einer kurpfälzischen Seitenlinie.

Der Besucher, der die großzügige Anlage (Länge: 150 Meter, Breite: 60 Meter) besucht, findet noch imposante Reste von Schildmauer, Palas, Haupt- und Vorburg vor. Er kann auch mit Taschenlampen in die unterirdischen Gänge hinabsteigen.


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