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29.11.2016 - Über 85 Flüchtlingshelfer - Verbandsgemeinde sagt Danke



Einfach einmal Danke sagen, das war die Botschaft von Bürgermeister Kurt Wagenführer am Dienstag, dem 29. November 2016, an die Hauptakteure der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in der Verbandsgemeinde Annweiler. Hier sind sie seit Jahren aktiv, inzwischen sind es über 85 Helferinnen und Helfer.

„Ich danke Ihnen für Ihre unglaubliche Mühewaltung, Ihre Menschlichkeit und Wärme. Ohne Ihre freiwillige Hilfe würde es nicht gehen“, lobte Wagenführer die Vertreterinnen der einzelnen Gemeinden. Diese sind namentlich Uschi Weiß (Annweiler und Gräfenhausen), Marion Bürk-Schindler (Vertretung für Thomas Walter, Sarnstall), Franziska Wannow (Vertretung für Marion Weisner, Albersweiler), Karin Dietrich (Dernbach), Beate Denny (Eußerthal), Susanne Hanke (Ramberg), Christina Reuther (Vertretung für Marina Mandery, Silz), Silke Speckmann-Boesche und Alexandra Rothhaas (Waldrohrbach), Gabi Wehrle (Wernersberg).

Die Verbandsgemeinde selber erfüllt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben ihre zuständigen Aufgaben. Dazu zähle in erster Linie die Unterbringung. Hier steht Wagenführer für eine dezentrale Unterbringung, die in der VG Annweiler gut funktioniere. Insbesondere durch den Kauf eigener Häuser sei man erheblich flexibler geworden. Zur Unterstützung der Mitarbeiter der Sozialabteilung wurden zusätzlich Christine Schiller und Medhat Markar eingestellt. Zusammen mit der Flüchtlingssozial- und Asylverfahrensberaterin Franziska Richter, die einmal pro Woche vor Ort ist, werden so inzwischen 192 Asylbewerber in der VG Annweiler betreut.   

Die Flüchtlingshelfer erledigen darüber hinaus Aufgaben, die die Verwaltung nicht leisten kann und für die sie gesetzlich auch nicht zuständig ist. Sie unterstützen die Menschen direkt vor Ort bei den Dingen, die das alltägliche Leben mit sich bringt und sind so Ansprechpartner bei allen Alltagsfragen. Sie helfen bei den ersten Einkäufen, leisten Fahrdienste sowie Behörden- und Arztgänge, zeigen wo die/der nächste Bushaltestelle/Bahnhof ist, wer Sprachkurse anbietet, welche örtlichen Freizeitangebote es gibt und vieles, vieles mehr. Besuche, regelmäßige Treffen oder gemeinsame Aktionen gehören ebenfalls dazu. Oft reicht auch schon ein nettes Wort oder ein Händedruck, um den geflüchteten Menschen zu zeigen, es ist jemand für sie da.

Als kleine Geste freute sich Bürgermeister Wagenführer allen ehrenamtlichen Helfern mit einem Frühstücksgutschein in der Pension „Bergterrasse“ in Annweiler für die wertvolle und wichtige Arbeit zu danken.

Wer ebenfalls Lust hat, sich in der Flüchtlingshilfe einzubringen, der kann sich mit dem Sozialamt der VG Annweiler (Tel.: 06346-301220) in Verbindung setzen.


Bürgermeister Kurt Wagenführer dankt den freiwilligen Flüchtlingshelfern und den Mitarbeitern seiner Verwaltung für ihre wichtige und wertvolle Arbeit.


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