Durch die geringere Wandstärke und die hohe Temperatur des Heizkörpers auf der Wandinnenseite ist der Wärmeverlust hier besonders hoch. Die Dämmung der Nische zwischen Heizkörper und Wand hat dann viel Sinn.
Soll der Heizkörper an seiner bisherigen Stelle bleiben, könnte man mit Hochleistungsdämmstoffen wie Polyurethanplatten oder Aerogelmatten arbeiten, die bei geringer Dicke eine hohe Dämmwirkung besitzen. Aber auch die üblichen, mit Alu kaschierten, dünnen Dämmplatten aus Baumärkten haben eine Wirkung. Die Aluminiumschicht reflektiert die Wärmestrahlung zur Raumseite. Generell ist es sehr wichtig, dass die Dämmung flächig verklebt und damit luftdicht mit der Wand verbunden wird. Ist dies nicht gewährleistet, besteht ein erhöhtes Schimmelrisiko hinter der Dämmung. Die Kosten betragen je nach Material 20 bis 80 Euro pro Quadratmeter.
Energetisch noch günstiger ist es, den Heizkörper zu versetzen und die Heizkörpernische mit einem mineralischen Dämmstoff auszufüllen bzw. mit Porenbeton auszumauern. Sollte in absehbarer Zeit die Fassade erneuert werden, ist es besser, die Außenwand von außen zu dämmen.
Weitere Informationen und Tipps zum Thema geben die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in ihren regelmäßigen kostenlosen Beratungsgesprächen im Rathaus der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels. Die nächste Sprechstunde findet am Freitag, 27. März 2026 von 9 bis 12 Uhr statt. Anmeldung unter Tel. 06346 301-147 oder 0800 6075600 oder per Mail: www.energieberatung-rlp.de.
