Erstes Europäisches Jugendportal "EU-Youth" eröffnet

Seit 26. Mai 2004 ist das erste Europäische Jugendportal für Jugendliche aus ganz Europa unter http://europa.eu.int/youth/ zugänglich.
 

Das Portal soll 75 Millionen jungen Menschen in Europa einen problemlosen und schnellen Zugang zu jugendbezogenen Informationen ermöglichen. Es bietet zahlreiche Rubriken wie Studieren, Arbeiten und Austausche in Europa. Daneben gibt es Links zu ausführlichen Informationen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene. Zudem können die Jugendlichen eigene Beiträge vorlegen, an Diskussionsforen teilnehmen und Experten aus dem eigenen Land befragen.

Zur Portaleröffnung äußerte sich Kommissionsmitglied Viviane Reding dazu: "Das Europäische Jugendportal ist ein hervorragendes Beispiel für die Umsetzung dieser Politik. Es erleichtert Jugendlichen den Zugang zu Informationen und Beratungsangeboten in den Bereichen Bürgerrechte, Bildung, Ausbildung, Freiwilligenarbeit, Austausch und Reisen."
Kommissarin Dalia Grybauskaite fügte hinzu: "Einer aktuellen Untersuchung zufolge leistet das Programm JUGEND insbesondere zum Jugendaustausch, zum Engagement junger Menschen an Solidaritätsaktionen sowie zu Jugendinitiativen einen wertvollen Beitrag."

Das Europäische Jugendportal ist Teil einer umfassenden Jugendpolitik und wurde in Zusammenarbeit mit Eurodesk und dem Europäischen Jugendforum mit und für junge Menschen entwickelt. Dank der verschiedenen Jugendnetzwerke der Kommission in Europa und über Europa hinaus umfasst das Portal bereits 10 000 Links zu nationalen, regionalen und lokalen Websites und wird weiter ausgebaut.

Anlässlich der Portal-Eröffnung standen die beiden Kommissarinnen den Jugendlichen am 26. Mai 2004 von 13.00 bis 15.00 Uhr in einem Internet-Chat Rede und Antwort. Der Chat fand parallel in 20 Sprachen statt und stand allen jungen Menschen und allen an der europäischen Jugendpolitik beteiligten Akteuren offen. Eine Aufzeichnung des Chats steht im Europa-Chat bereit.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Quelle:
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Berlin: Newsletter vom 26. Mai 2004