Malerei und Plastik

Ausstellung über: Malerei von Rita Kipping-Gold & Plastik von Bernhard Mathäss

 

In Kooperation mit dem Verein Kunst und Kultur in Annweiler zeigt das schmucke Museum unterm Trifels in Annweiler die Kunstausstellung „Malerei und Plastik“. Auf sechs Räume verteilt sind vom 9. Mai bis zum 13. Juni die Arbeiten der Bild: Vinuela -  Öl auf Leinwand von Rita Kipping-GoldKünstler Rita Kipping-Gold aus Neustadt/Wstraße und Bernhard Mathäss aus Duttweiler zu bewundern.



Im Zentrum der Arbeiten der in Fulda geborenen Künstlerin Rita Kipping-Gold stehen Natur und Landschaft. Auf den ersten Blick erscheinen die Gemälde als eine Welt jenseits jeder Wirklichkeit. Bildteile scheinen sich zu widersprechen, Konturen aufzulösen und harte geometrische Formen mit natürlichen Windungen in Konkurrenz zu stehen. Tatsächlich aber ist es ein holistisches Ansinnen, in dem sich die Natur als einen sichtbar gemachten Schöpfungsakt versteht, der die Entstehung eines Bildes als prozesshaftes Vorwärtsschreiten und Entwickeln bzw. Variieren als Analogie zum Schöpfungsakt begreift.
Der landschaftliche Bezug entsteht aus der Erinnerung und aus der Distanz zum Gesehenen entwickelt sich ein eigener Bildungsgegenstand. Verwandelt wird Natur und Landschaftlichkeit in ein kraftvolles Farberleben und Farbfühlen. So sind die Arbeiten feinfühlige, seismographische Schwankungen der Wahrnehmung, die kraftvoll und leidenschaftlich das Verhältnis von Natur und Schöpfung ausloten und jedem Betrachter die Möglichkeit eines subjektiven Zugangs eröffnet, als Teil eines großen Ganzen.



Im reizvollen Kontrast zu der farbgewaltigen Malerei Kipping-Golds stehen die Plastiken von Bernhard Mathäss. Das Grundthema des in Duttweiler lebenden und arbeitenden Bildhauers ist der Mensch. Dabei geht es ihm nicht um Bild: Kleine Landschaft - Plastik aus Sandstein von Bernhard  Mathässabstrakte Darstellungen, sondern um perfekt realistisch-naturalistische Gestalten und um Beziehungen zu anderen Menschen. Der Künstler macht aus seinen Skulpturen Individuen und verleiht ihnen eine magische Besinnlichkeit. Gleichzeitig versucht er Stimmungen und Situationen mit einzubeziehen.
Sein handwerkliches Können hat der 1963 in Landau geborene Künstler von der Pieke auf gelernt: in der Steinbildhauerlehre bei Theo Rörig, in der Bildhauerklasse von Professor Thomas Duttenhöfer in Wiesbaden und in der Freiburger Fachschule für Steingestaltung, wo er als „staatlich geprüfter Gestalter“ seinen Abschluss machte.
Mathäss ließ sich von keiner Akademie in eine stilistische Richtung drängen oder von kopflastigen Theorien beeinflussen, sondern versuchte immer seine eigene ästhetische Anschauung und Praxis in seinen Arbeiten umzusetzen. Für ihn ist handwerkliches Können die Voraussetzung zur Gestaltung seiner Kunst. Als Material für seine Porträts verwendet der Künstler häufig deftigen Beton, den er mit wehrhaft anmutendem Stahl verquickt. So entstehen Büsten mit „Einrüstungen“, die zugleich Schutz und auch Hindernis bedeuten können.


Ausstellungsdauer: 09. Mai bis 13. Juni 2010


 

Öffnungszeiten:

15. März bis 01. November:
Dienstag - Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr

02. November bis 14. März:
Samstag und Sonntag von 13.00 bis 17.00 Uhr

Preise:
Erwachsene 2,60 Euro, Gruppen ab 12 Personen 2,00 Euro, Studenten und Auszubildende 1,80 Euro, Schüler bis 18 Jahre 1,00 Euro, Kinder unter 6 Jahre frei, Familienkarte 6,00 Euro, Gruppenführung pro Person 1,00 Euro.

Führungen nach Vereinbarung

Museum unterm Trifels

Am Schipkapass 4, 76855 Annweiler
Tel.: 06346/1682
Fax: 06346/928017
e-mail: Koelsch.Museum.Annweiler@t-online.de